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Mittwoch, 21.08.2019 - 19:00 Uhr - Vorbereitung Zeltlager Jugendfeuerwehr  - Ausführende: Wehrleitung / Jugendwarte

Geschichten und Geschichte - Die Zwenkauer Feuerwehr von 1864 bis 1990

Im Jahre 1864 wurde die Freiwillige Feuerwehr Zwenkau von Turnern des Allgemeinen Turnvereins Zwenkau als Turnerfeuerwehr gegründet. Der damalige Stadtrat sah aber keine Notwendigkeit zur Bildung einer Freiwilligen Feuerwehr und erklärte öffentlich die bestehenden Löschverbände für ausreichend. Ungeachtet dessen schlossen sich die Turner zusammen und trainierten drei Jahre ohne Löschgerät.

Bereits 1867 kauften sich die Turner eine gebrauchte Feuerwehrspritze, welche bis 1930 im Dienst stand. 1868 wurde von damaligen maßgeblichen Personen dem Rat der Stadt nahegelegt auf die Löschverpflichtung der Bürger weniger wert zu legen, als auf die freiwillig angebotenen Dienste der Turnerfeuerwehr. Von nun an trat die Freiwillige Feuerwehr immer mehr in den Vordergrund.

Zwischen 1868 und 1909 ging dann der Aufbau und die Ausrüstung der Feuerwehr gut voran. Seit Mai 1875 konnten auch Männer der später eingemeindeten Gemeinden Imnitz und Kotzschbar in die Feuerwehr eintreten. 1881 erfolgte die Trennung der Wehr vom Turnverein da die immer umfangreicher gewordenen Feuerwehrdienste sich nachteilig auf den Turnverein auswirkten. 1893 bezog die Freiwillige Feuerwehr das neue Gerätehaus hinter der Kirche. 1912 erfolgte die Anschaffung einer 16 Meter Schiebeleiter. Der Einzug von Automobilen Löschgerät fand 1930 statt. Ein von Brandmeister Schaaf entworfener Löschzug wurde in Dienst gestellt. Es war ein 2 to, 6 Zylinder Opelwagen mit Vorbaupumpe und einer Leistung von 1000 l Wasser. Hinzu kam noch ein Anhängeaggregat mit ebenfalls 1000 l Leistung. Der Aufbau des Fahrzeuges erfolgte bei der Firma Koebe in Luckenwalde. Am 1.11.1933 wurde die neu erstellte Alarmanlage in Betrieb genommen. Damit erhielten sämtliche Wehrmänner elektrische Läutewerke in ihre Wohnungen und im Stadtgebiet wurden 4 öffentliche Feuermelder aufgestellt.

1939 wurde das durch die Kameraden selbst umgebaute alte Kino in der Lomlerstrasse als neues Gerätehaus eingeweiht. Im selben Jahr wurde eine 17 Meter Metz Drehleiter auf einem Opel Blitz Fahrgestell in Dienst gestellt. Durch die weitergehende Entwicklung der Wehr wurde auch dieses Gerätehaus im Laufe der folgenden Jahre zu klein, so dass Anfang der 70er Jahre der Umzug in größere Räume im Großdeubener Weg stattfand. 1972 erfolgte die Indienststellung eines TLF16 W50 und eines Schaumanhängers. 1979 wurde das LF15 H3A durch ein LF16 W50 ersetzt und durch die Eingemeindung von Löbschütz wurde ein KLF B1000 in den Dienstbetrieb übernommen.

Mittwoch, 21. August 2019

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